Die kurze Antwort
Das Wichtigste zuerst.
Ein gutes Lichtkonzept verbindet Orientierung, funktionales Licht am Spiegel und gezielte Akzente. Es sollte vor Elektroausführung und Materialfreigabe entstehen, weil Licht Farben, Oberflächen und Fugen sichtbar verändert.
Drei Aufgaben statt einer Leuchte
Grundlicht, Gesichtsausleuchtung und Atmosphäre benötigen unterschiedliche Lichtquellen. Eine einzelne Leuchte erfüllt selten alle Aufgaben gleich gut.
Oberflächen reagieren auf Licht
Helle, dunkle, matte und glänzende Materialien wirken je nach Lichtrichtung anders. Auch Fugen und Strukturen können betont oder beruhigt werden.
Frühzeitig mitplanen
Leitungen, Schalter, Spiegel, Nischen und Möbel sollten feststehen, bevor Anschlüsse ausgeführt und Wände geschlossen werden.
Häufig gefragt
Drei Fragen.
Klare Antworten.
Wann sollte das Licht geplant werden?+
Vor der Elektroausführung und möglichst vor der endgültigen Materialfreigabe.
Reicht indirektes Licht allein?+
Für Atmosphäre häufig, für Reinigung und Spiegelnutzung meist nicht.
Kann Licht nachträglich ergänzt werden?+
Teilweise. Das hängt von Leitungswegen, Decke, Möbeln und vorhandenen Anschlüssen ab.
